Praxis für Psychotherapie Marion Maibom - (Heilpraktikerin für Psychotherapie)
EMDR

Eye Movement Desensitization and Reprocessing

auf deutsch: "Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung" ist eine moderne, in den USA entwickelte Behandlungsmethode, die Anfangs vor allem zur Behandlung traumatisierter Personen eingesetzt wurde, heute aber sehr erfolgreich für ein viel größeres Spektrum an Indikationen (Ängste/Phobien, Schmerztherapie, Sexualstörungen, emotionale Blockaden, Coaching etc.) eingesetzt wird.

Das Verfahren wurde von der Amerikanerin Francine Shapiro 1989 entdeckt.

Nach der Stabilisierung des Patienten wird nach einem festgelegten Verfahren schrittweise versucht, das traumatisierende Erlebnis zu verarbeiten.

Vorgehensweise:

Der Patient stellt sich die stark belastende Situation vor und wählt das schlimmste Bild das in seiner Erinnerung verankert ist.

Zu diesem Bild formuliert der Patienten alle Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen.

Danach wird der Patient aufgefordert, der negativen Selbstüberzeugung eine positive entgegenzusetzen.

Nun schließt sich die Phase der abwechselnden Stimulierung beider Gehirnhälften an.

Der Therapeut bewegt dabei seinen Finger vor den Augen des Klienten hin und her und bitten diesen mit den Augen den Bewegungen zu folgen.

Dieser Prozess wird solange wiederholt, bis der Patient das Ereignis als nicht mehr belastend empfindet.

Im Anschluss wird die erarbeitete positive Selbstüberzeugung verankert.

Eine EMDR-Sitzung dauert in der Regel zwischen 1,5 - 2 Stunden.

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